Archiv der Kategorie: Innovationsmanagement

Best of Social Media Tools

(jm)
Im Whitepaper »Best of 165+ Social Media Tools« finden Sie einen umfassenden Überblick über aktuelle Tools, Dienste und Programme. Es dient hauptsächlich Social Media Workern, die eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Tools benötigen oder nach neuen Tools suchen.

Auch Unternehmen, die Anregungen für ihre unternehmenseigene Social-Media-Strategie suchen, können hier fündig werden. Allerdings sollte die gewählte Social-Media-Strategie gut zur gegenwärtigen und zukünftigen Innovationsstrategie des Unternehmens passen.

Geordnet nach den Themen Zusammenarbeit, Kommunikation, Daten und Content, Monitoring und Produktivität werden in diesem Whitepaper ausgesuchte Tools, Dienste und Programme jeweils auf einem Chart knapp und übersichtlich vorgestellt.

Kostenlos beziehen kann man die PDF-Datei hier. Auf Wunsch erhält man per E-Mail einmal monatlich Aktualisierungen und aktuelle Best-Practice-Beispiele.

Grafiknachweis: mixxt

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Open Innovation im mittelständischen Maschinenbau

(jm)
Immer mehr Unternehmen öffnen nach und nach ihren Innovationsprozess, um Wissensdomänen und Innovationspotentiale außerhalb des Unternehmens aktiv strategisch zu erschließen und insbesondere das Lösungswissen ihrer Kunden in neue marktfähige Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsprozesse und gelebte Strukturen einfließen zu lassen. Wesentliche Treiber dieses Öffnungsprozesses sind beispielsweise kürzer werdende Produktlebenszyklen, Zeit- und Kostendruck oder der Integrationsdruck innerhalb der Lieferanten- und Wertschöpfungskette.

In ihrer Dissertation »Open Innovation im mittelständischen Maschinenbau« [2012] geht Daniela Putsch der Frage nach, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Maschinenbaubranche vom Open-Innovation-Ansatz profitieren können. Hier dominiert oft noch ein einseitig technologieorientierter Innovationsbegriff. Wenig Verständnis hingegen gibt es im Alltagsgeschäft der Branche für möglicherweise mit dem Öffnungsprozess korrespondierende, soziale und soziologische Innovationen in der gelebten Unternehmenskultur.

Aus dem Ankündigungstext des Verlages Dr. Kovač:

»Innovationen gelten schon lange nicht mehr als »Lone-Hero«-Erfolgs­geschichten, sondern werden vielmehr durch die Interaktion und Vernetzung unterschiedlichster Akteure, wie beispielsweise Kunden, Lieferanten oder universitären Einrichtungen vorangetrieben. Hervorgerufen wird diese Entwicklung durch sich ständig verändernde wirtschaftliche und techno­logische Rahmenbedingungen, wodurch insbesondere der Ressource »Wissen« eine immer größere Bedeutung für den Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit zugesprochen wird.

Open Innovation beschreibt in diesem Zusammenhang die zielgerichtete Nutzung von Wissensressourcen über den gesamten Innovationsprozess mit dem Ziel, interne Entwicklungszeiten zu verkürzen und neue Märkte zu durchdringen. Sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch auf Seiten der unternehmerischen Praxis trifft der Open-Innovation-Ansatz seit rund zehn Jahren auf rege Diskussionen.

Bis heute wurden jedochvor allem große, multinationale Unternehmen in den Fokus der Untersuchung gestellt. Zudem wurden in bisherigen Studien oftmals nur einzelne Prozesse betrachtet, so dass eine integrative Analyse von Einflussfaktoren zur erfolgreichen Umsetzung oftmals fehlt.

Nach dem Verständnis der vorliegenden Arbeit kann der Open-Innovation-Ansatz nicht auf eine reine Einzelprozessbetrachtung (z.B. Integration von Lead Usern, strategischen Allianzen etc.) reduziert werden, sondern resultiert vielmehr aus einer ganzheitlichen Betrachtung unter­schiedlicher theoretisch etablierter Methoden der Innovationsforschung. Es wird unterstellt, dass vor allem auch die Untersuchung kontextspezifischer Begleitumstände, wie beispielsweise die Unternehmenskultur und -struktur, zu einem tieferen Verständnis über die erfolgreiche Umsetzung von Open Innovation führt.

Die Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, neben einer theoretischen Fundierung, erfolgswirksame Faktoren anhand von Best-Practice-Fallstudien zu erforschen. Hierfür wurden neun hochinnovative Klein- und Mittel­unter­nehmen aus dem Maschinenbau unter Verwendung qualitativer Forschungs­methoden näher untersucht. Die ganzheitliche Betrachtung legt den Fokus dabei auf die Analyse der Teilbereiche (1) Prozesse, (2) Strukturen, (3) Motivation und Ziele sowie (4) Akteure. Die empirische Analyse erfolgt strukturiert anhand der vorgestellten Kriterien und bezieht sowohl klassische KMU als auch die weiter gefassten Mittelständler in die Untersuchung mit ein.«

Fazit: Als Ergebnis ihrer Dissertation hält Daniela Putsch u. a. fest, dass eine erfolgreiche Implemen­tierung einer Open-Innovation-Strategie nicht auf einzelne theoretische Konstrukte heruntergebrochen werden kann. Es gibt nicht die Vorgehensweise oder die eine entscheidende, universale »Stellschraube«. Nach ihrer Ansicht stellt vielmehr die gelebte Unternehmenskultur – z.B. das Aufbrechen struktureller und funktioneller Engpässe, der Abbau von kognitiven und emotionalen Barrieren sowie eine höhere unternehmerische Toleranz gegenüber Fehlern – eine Grundvoraussetzung für eine effektive Implementierung von Open Innovation dar.

Einmal mehr zeigt sich: auch im Maschinenbau steht und fällt der angestrebte Unternehmenserfolg mit den beschäftigten Menschen – und wie diese Menschen miteinander umgehen.

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Social-Media-Handbuch in zweiter Auflage erschienen

(jm)
Das »Social Media Handbuch« [Michelis/ Schildhauer] erschien im November 2010 in erster Auflage. Es war angetreten, dem Leser einen ersten fundierten Überblick über Theorien, Modelle und Methoden im überaus dynamischen Geflecht moderner »Social Media« zu bieten, und ihm als Baukasten für die eigene Praxis zu dienen. Nun legt der Nomos-Verlag die aktualisierte und deutlich erweiterte zweite Auflage vor.

Vor dem Hintergrund der enorm schnellen Entwicklung im Bereich der digitalen Kommunikation liefern die einzelnen Kapitel übergeordnete Ansätze, die sich nicht an den einzelnen Phänomenen und Technologien orientieren, sondern am grundlegenden Gestaltwandel der voranschreitenden Digitalisierung. In den vergangenen Jahren wurden dazu eine Reihe sehr hilfreicher Bücher mit Lösungsansätzen publiziert, für deren Lektüre jedoch in der betrieblichen Praxis oftmals kaum Zeit bleibt. Das Handbuch schließt diese Lücke und stellt den betrieblichen Praktikern eine Sammlung operativer Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein vergleichbar kompakter Überblick ist im deutschsprachigen Raum meines Wissens nicht vorhanden.

Zu den behandelten Theorien und Modellen gehören u.a.:

Der Verlag schreibt in seiner Ankündigung über das Buch: »Die rasante Entwicklung der sozialen Medien macht es nahezu unmöglich, einen Überblick zu behalten. Fast täglich erreichen uns neue Studienergebnisse, die nicht selten die dringende Notwendigkeit suggerieren, so schnell wie möglich selbst aktiv zu werden. In der gleichen Häufigkeit erfahren wir von neuen Anwendungen, innovativen Diensten, Communitys oder Portalen. Die Fülle an diesen Informationen, die tagtäglich auf uns niederprasselt, ist kaum mehr zu beherrschen. Ein nachhaltiger Ansatz besteht darin, einen Schritt zurück zu treten und das Geschehen aus einer übergeordneten Perspektive zu betrachten. Sie dürfen sich nicht an einzelnen Phänomenen orientieren, sondern müssen langfristige Entwicklungen und grundsätzliche Zusammenhänge erkennen. Erst dann zeigt sich eine – erstaunliche – Kontinuität.

Das Social Media Handbuch folgt diesem Weg. Im ersten Teil wird ein kompaktes Strategiemodell für die Entwicklung eigener Lösungen und Strategien beschrieben. Im zweiten Teil werden Theorien, Methoden und Modelle führender Autoren zusammengefasst, die im dritten Teil anhand von Fallbeispielen exemplarisch angewandt werden.«

Michelis/Schildhauer [2012]: Social Media Handbuch, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, 358 Seiten, ISBN 978-3-8329-7121-2, 34,00 €.

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Personale Dimension der Projektarbeit wird zunehmend wichtiger

(jm)
Mirjam Barnert behandelt in einer Neuerscheinung des Verlags Dr. Kovac ein zukunftsweisendes Thema: die steigende Bedeutung der personalen Dimension im Projektmanagement. Sie erörtert damit wichtige Ansatzpunkte für nicht-technologische, soziale Innovationen, die in den meisten, eher technisch-technologisch geprägten Innovationsdebatten nicht oder nur am Rande vorkommen.

Im Hinweistext des Verlages heißt es dazu: »In den vergangenen Jahren haben Organisationsformen mit Projekt­charakter zunehmend an Bedeutung gewonnen. So sind Projekte, mit denen schnell, flexibel und zielorientiert auf Veränderungen reagiert werden kann, unumgänglich, um dem ansteigenden Innovations- und Veränderungs­druck zu begegnen. Dabei sind Unternehmungen verstärkt auf die Projektmitglieder angewiesen. Denn eine erfolgreiche Bewältigung von Projekten gelingt nur, wenn die Mitarbeiter ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zielführend in das Projekt einbringen.

So sind Projektmitglieder, die einen Beitrag leisten, der über die Erfüllung der erwarteten Arbeitsleistung hinausgeht, worunter beispielhaft die Unterstützung von Kollegen oder ein engagiertes Einbringen in Arbeits­prozesse zu verstehen ist, entscheidend für den Projekterfolg. Verhaltens­weisen hingegen, wie z.B. ein unkooperatives Verhalten oder eine geringe Einsatz­bereitschaft der Mitarbeiter, können nachhaltig Probleme bei der Projektabwicklung verursachen.

Das Werk zeigt Faktoren auf, die dazu führen, dass sich Mitarbeiter im Projekt besonders engagieren bzw. sich vice versa kontraproduktiv verhalten. Gleichzeitig wird dargelegt, wie sich ein engagiertes bzw. ein destruktives Verhalten auf den Individual- und Projekterfolg auswirken.

Aufbauend auf einer Studie, die in Kooperation mit der GPM Gesellschaft für Projektmanagement e.V. durchgeführt wurde, werden Handlungshinweise für die Praxis abgeleitet mit dem Ziel, Projekte erfolgreich zu bewältigen.«

Mirjam Barnert [2012]: Die personale Dimension der Projektarbeit. Commitment, abweichendes Verhalten und Erfolg im Fokus, 468 Seiten, Verlag Dr. Kovac, ISBN 978-3-8300-6280-6, 118,00 €.

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Wie offen ist Ihr Innovationsprozess für Ideen Ihrer Mitarbeiter und Kunden?

(jm)
Manchmal sagt ein Bild tatsächlich mehr als 1000 Worte …

Quelle: Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von 1.00 FTE

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