IGFM: Ein flammender Appell für weltweite Pressefreiheit


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»Freie Meinungsäußerung bedeutet für viele Journalisten immer noch den Tod«, lautet das Fazit des eindrücklichen Videos der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). »Nun, hier im deutschsprachigen Raum betrifft uns das zum Glück nicht«, könnten Sie vermutlich denken.

Dennoch: es hat nach wie vor seine Gründe, dass Deutschland in der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit weltweit, aufgestellt vom Verein »Reporter ohne Grenzen«, nur Rang 17 belegt. Immerhin: in Deutschland ist es nicht sofort wie in anderen Ländern der physische Tod – außer bei etwaigen Recherchen über mafiotische Strukturen –, jedoch: mehr als dies im Einzelfall publik wird, sind es wesentlich subtilere Formen der Äußerungsbeschränkung, der Bedrohung, Einschüchterung, Skandalisierung, beruflichen und sozialen Ausgrenzung, medialen Verächtlichmachung und menschlichen Existenzvernichtung, denen auch im deutschsprachigen Raum mutige investigative Journalisten noch immer ausgesetzt sind.

Die neue Rangliste von »Reporter ohne Grenzen« mit ihrem Erläuterungsanhang erscheint voraussichtlich Anfang 2012 – sicher wieder mit vielen interessanten Details zur Gesamtsituation der Pressefreiheit weltweit.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemeines / Tipps, Fachjournalismus, Unternehmenskultur

Eine Antwort zu “IGFM: Ein flammender Appell für weltweite Pressefreiheit

  1. Hans-Stefan

    Dazu passt der Ausschnitt eines Vortrags von Prof Radermacher, „Die Gegenmacht Internet“ >> http://www.youtube.com/watch?v=Kt0VJoyNaB8&feature=related

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