Disruptive Innovationen: Warum etablierte Unternehmen im Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen das Nachsehen haben

(jm)

14 Jahre nach dem englischen Original »The Innovator’s Dilemma« (1997) von Clayton M. Christensen erscheint in Kürze die deutsche Erstübersetzung.

Unwillkürlich fragt man sich: Warum bloß hat es im Hochgeschwindigkeitsumfeld »Innovationsforschung« mehr als ein Jahrzehnt gedauert, bevor ein deutscher Wirtschaftsverlag Christensens Standardwerk zum Thema »disruptive Innovationen« endlich auch dem deutschsprachigen Publikum vorstellt?

Doch das Warten hat sich gelohnt: Kein anachronistischer 1:1-Abklatsch, sondern ein echter Mehrwert für die wartenden Innovatoren, denn die deutsche Erstauflage wurde fachkundig aktualisiert und speziell für den europäischen Markt um neue, zeitgemäße Beispiele erweitert.

http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=802886

In meinem Blog hatte ich vor 2 Jahren das Thema »disruptive Innovationen« in einem Artikel kurz vorgestellt:

https://joergmichael.wordpress.com/2009/01/28/das-innovationsdilemma/

Der Verlag schreibt über das Buch:

Warum versagen großartige Unternehmen im Wettbewerb um Innovationen, obwohl sie alles richtig machen: sie beobachten ihren Wettbewerb, befragen ihre Kunden oder verfügen über stattliche F&E-Budgets. Trotzdem verlieren sie ihre Marktführerschaft, sobald bahnbrechende Veränderungen bei Technologien oder Marktstrukturen auftreten (z.B. Mobiltelefonie, Musikindustrie, Verlage). Die Autoren stellen dar, dass gut aufgestellte Unternehmen sich selbst schwächen, wenn sie nur nach den vorherrschenden Managementmethoden handeln. Unternehmen mit ausgeprägtem Kundenfokus werden bspw. Schwierigkeiten haben, neue Produkte für neue Märkte oder Kunden zu finden. Sie sind zu sehr damit beschäftigt, bestehende Kunden zu pflegen, die i.d.R. von Innovationen nichts hören wollen.

Anhand von erfolgreichen und missglückten Beispielen aus der Unternehmenspraxis präsentiert »The Innovators Dilemma« Regeln für einen erfolgreichen Umgang mit bahnbrechenden Innovationen. Diese Regeln werden Managern helfen zu entscheiden, wann es sinnvoll ist, nicht auf bestehende Kunden zu hören, in weniger leistungsfähige Produkte mit geringen Margen zu investieren oder in noch kleine, aber wachstumsstarke Marktsegmente einzusteigen.

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