Aufnahme im Moderatorennetzwerk der »Wissensbilanz – Made in Germany«

(jm)

AK-WBAngeregt durch meine Weiterbildung zum Wissensmanager (IHK), habe ich am 23. und 24. April 2009 in Frankfurt/M. an einem Intensivseminar für Wissensbilanz-Moderatoren teilgenommen und gehöre seitdem zum Moderatorennetzwerk des Arbeitskreises Wissensbilanz. Dieses Moderatorennetzwerk umfasst Trainer und Berater, die in der Methode Wissensbilanz ausgebildet wurden. Die Unterstützung der Moderatoren kann bei der Implementierung der Wissensbilanz in Organisationen in Anspruch genommen werden. Eine effiziente und qualitätsgerechte Umsetzung der Workshops der »Wissensbilanz Made in Germany« garantieren die Moderatoren durch persönliche Unterzeichnung des Verhaltenskodex der Wissensbilanz-Moderatoren. Um zu einer effizienten und qualitätsgerechten Umsetzung der Wissensbilanz-Workshops beizutragen, stimmen die Beteiligten im eigenen Namen und im Namen der von ihnen vertretenden Unternehmen zu, sich an die folgenden Prinzipien zu halten:

1. Prinzip der Methodenkonsistenz.
Um eine effiziente, qualitätsgerechte und vergleichbare Umsetzung der Wissensbilanzierung in Unternehmen zu gewährleisten, folgen wir dem methodischen Vorgehen des Leitfadens „Wissensbilanz – Made in Germany“ V1.0 (August 2004) und den folgenden Versionen. Dafür haben die Wissensbilanz-Moderatoren an der Moderatoren-Schulung durch die Vertreter der AKWissensbilanz teilgenommen.

2. Prinzip der Verbesserung.
Erfahrungen mit der praktischen Anwendung der Wissensbilanzierung und Anregungen zur Verbesserung des Vorgehens werden der AKWissensbilanz in aufbereiteter, knapper Form nach jeder Anwendung zur Verfügung gestellt.

3. Prinzip des Austauschs.
Die AKWissensbilanz wird die Erfahrungen und Anregungen der WB-Moderatoren aufbereiten und allen WB-Moderatoren zur Verfügung stellen. Die WB-Moderatoren verpflichten sich zur aktiven Teilnahme an den periodisch stattfindenden Erfahrungsaustausch-Treffen der AKWissensbilanz.

4. Prinzip der Vertraulichkeit.
Alle firmenspezifischen Informationen, die die WB-Moderatoren im Rahmen ihrer Tätigkeit mit den Anwenderunternehmen erlangt haben, unterliegen der strengsten Vertraulichkeit.

5. Prinzip der Vorbereitung und Fortbildung.
Die WB-Moderatoren zeigen ihr Engagement hinsichtlich Effizienz und Effektivität durch eine adäquate Vorbereitung für jeden Schritt zur Erstellung einer Wissensbilanz. Die periodischen Erfahrungsaustausch-Treffen mit der AKWissensbilanz sichern die kontinuierliche Fortbildung der einzelnen WB-Moderatoren.

6. Prinzip der Publizität.
Die AKWissensbilanz führt auf ihrer Webseite www.akwissensbilanz.org alle Wissensbilanz-Moderatoren auf, die sich diesem Verhaltenskodex durch Ihre Unterschrift verpflichten. Es wird ein wechselseitiger Link auf die Webseiten der WB-Moderatoren und ihrer Unternehmen gelegt. Der AKWissensbilanz behält sich vor, WB-Moderatoren, die die oben genannten Prinzipien missachten, aus dem Moderatorennetzwerk auszuschließen.

Will ein Unternehmen also zusätzlich zu seiner handels- und steuerrechtlichen Rechnungslegung eine »Wissensbilanz – Made in Germany« erstellen, so empfiehlt sich in jedem Fall, einen externen Moderator zu beuaftragen. Da in die Bewertungsdiskussionen häufig sehr unterschiedliche Grundsatzpositionen eingebracht werden, ist ein neutraler Moderator sinnvoll. Dieser kann die Diskussion sachlich, zielorientiert und unabhängig leiten.

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