Wissen … und Nichtwissen


(jm)

aurelius»Was aber ist nun die Zeit? Wer kann das leicht und bündig erklären? Wer kann es, um es in Worten darzustellen, vorweg gedanklich erfassen? Dennoch kennt unsere Sprache kein vertrauteres und geläufigeres Wort als die Zeit. Wir wissen, wovon wir reden, verstehen auch, wenn ein anderer uns davon spricht. Was also ist die Zeit? Wenn keiner mich fragt, dann weiß ich’s; wenn einer mich fragt und ich’s erklären soll, dann weiß ich’s nicht mehr.«

Aurelius Augustinus [354-430], Confessiones XI, XIV, 17

»Unsere wissenschaftliche Erkenntnis hat kaum die Oberfläche ihrer komplexen Ganzheit angekratzt; unser Wissen steht zu unserem Unwissen in einer Relation, deren Ausdruck astronomische Ziffern erfordern würde

Konrad Lorenz [1903-1989]

»Es ist erschütternd, wie viele immer noch an dieMacht des Wissensglauben, statt von derMacht des Glaubenszu wissen

Hans-Jörg Karrenbrock [* 1961]

»Gegen das zunehmende Wissen der Menschen wäre nichts einzuwenden, wenn sie dadurch gescheiter würden

Ernst R. Hauschka [* 1926]

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